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Autor: Mario Lewandowski

Trucker & Coun­try Festi­val Inter­laken 2023

Video­dreh auf dem «Trucker & Coun­try Festi­val Inter­laken 2023»

Interlaken, im Juli 2023

Für mich ist als Sohn eines Fernfahrers – wie man es in Deutschland nennt – der Geruch von Diesel, glühender Asphalt im Sommer und das Brummen von tiefen Motorengeräuschen Musik in meinen Nasen und Ohren. Und wie die Schlingels der Veranstalter das jedes Jahr so schön machen, will man nach den beiden Tagen an US-Show-Trucks, europäischen und skandinavischen Trucks eigentlich und immer absolut passender Musik gar nicht wieder gehen. Bei diesem Anblick schlägt mein altes Scania-Herz Doppelschichten und der diesel-empfindliche Leser ahnt jetzt schon, dass dieser Bericht höchstwahrscheinlich einseitig ausfallen wird.

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Hat er gerade wirklich «Elektro Truck» gesagt?

Der Strom kommt auch hier aus Diesel-Genera­toren

Traditionell am Freitagvormittag ankommend, war bereits in den ersten Minuten klar: das wird eine echt nette, ehrliche und entspannte Veranstaltung, wie man es eben auch von «Schweizern» gewohnt ist. Jedes Ding hat seinen Platz, es herrscht Ruhe und Ordnung, ein Platzanweiser fährt entspannt mit seinem Mowag durch das lang gestreckte Flugplatzgelände. Es liegt ab und zu ein leichter Diesel-Geruch in der Luft, in der nahen Ferne höre ich laute Country Musik und Frauen teilweise lauter lachen und kreischen. Das Wetter ist einfach traumhaft, nicht zu kalt, nicht zu warm und die Landschaft, wie man es aus Interlaken kennt, gibt einem einen gewissen optischen Schutz, als läge man im Schoss der Natur, von den Bergen als schutzspendende Arme umgeben.

Wir haben einen Auftrag

28. Internationales Trucker & Country Festival Interlaken vom 23. bis 25. Juni 2023 – grosses Treffen der Trucker-, Biker-, Line Dance-, Country- und Westernfans!

Wie es der Zufall, Roman, Giusi und ich auch wollten, hatten wir alle unser Equipment und den Auftrag von Jan dabei, das Festival in einem Einminüter wiederzugeben – und wie wir es lieben. Am meisten freue ich mich immer auf die Interviews, wenn die Leute erst mal angekommen sind, jeder was zu trinken hatte (oder schon etwas zu viel) und sich der Menschen und der Musik erfeuen können. Das Westerndorf ist das Herzstück des Festivals – diverse Musik- und Showbühnen mit über 30 Bands und Show-Acts, dazu eine authentische Western City mit coolen Shops, gilt es zu entdecken. Und für beste Unterhaltung und die legendäre Trucker-Festival-Stimmung ist gesorgt – Welcome to the show, kann ich durchaus bestätigen!

So siehts aus

Roman Nowak, unser Video-Producer aus der MarKom von Planzer hat sowohl die Wahl der Interview-Partner wie von ihm gewohnt als auch das Abwickeln hinter der Kamera im Sand der Truckarena souverän gemeistert. Das mag ich eben auch besonders an Roman, dass er stets das Beste aus den Momenten herausholen kann.

Dank für das Video geht an: Roman, Giusi, Aurora und Ardita

«Der 111er. Der 140er wäre aber noch geiler.»

Besucher des Trucker Festivals auf einem Fahrrad über den vorbeifahrenden Scania 111

Es hat den Flair eines Open-Air-Festi­vals in bester Lage

Giusi und ich wurden am Eingang zunächst einmal durch Ordnung muss sein Personal aufgehalten, da wir nicht die passenden Platz-Ausweise am Start hatten – die waren noch bei Aurora, die bereits auf dem Festivalgelände auf uns wartete. Nun, klingt nach einem guten Plan einen kostenlosen Tag für «Giuseppe und Mario» auf einem der begehrtesten Trucker-Festivals Europas einen kostenlosen Eintritt zu ergaunern. Ordnung muss sein – das ist ein gutes Zeichen, bei so vielen Tonnen an Schwermaterial auf einem Militärflugplatz in den Schweizer Alpen. Zumindest mussten wir warten, bis Aurora uns beiden Schwiiz-Düütschen mit Italienischem Namen die passenden Ausweise überreichte. Bändeli aas Handglenk und ab ding die Luzie.

Von süss bis Saurer – alles am Start

Wer schon einmal als Achtjähriger kurz vor Weihnachten an Papis Hand durch die Spielzeugabteilung gelaufen ist und der Meinung ist, dass Männer noch mehr sind, als nur «toxisch» und «zerstörerisch», der mag sich mein Grinsegesicht vorstellen, das Meter um Meter bis zum Planzer Event-Truck anhielt. Kenworth, Freightliner, Scania, Volvo und Mack gesichtet – sogar einen Scania 111, einer meiner absoluten Lieblinge und äusserst selten. Als Kind dachte ich noch lange vor «Cars», dass LKWs und Autos auch Gesichter haben. Manche sahen traurig aus, andere böse und manche ganz lustig. Wenn sie noch zudem noch auffallend lackiert und gepflegt sind, kann ich mich auch als 45 jähriger «Zwölfjähriger» immer noch auf Anhieb in einen Saurer verlieben – was für eine wunderschön gepflegte, äusserst urige Maschine, wunderbar.

1’000 LKW-Stellplätze – und es hört nicht auf

Das gibt es sonst nirgends in der Schweiz! Die eindrückliche Präsentation der TruckerInnen mit ihren Giganten der Strasse, auf Hochglanz poliert und zentimetergenau parkiert. Da hängt der Duft von Diesel in der Luft, wenn in der Truck Meile über 1’000 Trucks, von ihren stolzen Besitzern auf Hochglanz poliert, in Reih und Glied platziert um die Wette strahlen! Da staunt so mancher Asphalt-Cowboy über Hightech-Maschinen und die imposante Grösse der Fahrzeuge. In der Truck Meile stehen dieses Jahr 1’000 LKW-Stellplätze zur Verfügung. Diese Stellplätze werden in Zusammenarbeit mit einem Team von langjährigen Truckern und Verbandsvertretern in verschiedene Kategorien eingeteilt und entsprechend ausgelost. 

Endlich am «Event-Truck» an­ge­kommen

Ich begrüsse den Mike, den Roman und unsere beiden Schönheiten Ardita und Aurora und hau gleich mal den Lukas, sodass er bimmelt – Hammer. Selbstverständlich nehmen wir als Schweizer Logistikunternehmen in Familienhand an solch einem Event teil und haben eigens dafür unter der Leitung von Mike «Checker» aus der Planzer Garage Dällikon einen Event-LKW dafür abgestellt und aufgebaut bekommen – einer der ganz grossen Vorteile bei Planzer, weil man alles inhouse hat und produzieren kann. Diese schöne Erfahrung habe ich bereits mit dem Planzer Motel machen dürfen. Mike und ich sind schon längere Zeit Modellbaukollegen und kennen oftmals jede Ritze und jede Schraube an unseren Modellen. Man kann sagen, der Planzer Event-Truck ist in grossen Teilen aus seinem Kopf entsprungen. Wenn wir von Unterflur sprechen, meinen wir keinen mit Teppich belegten Gang, sondern die Art eines in alten MAN Fahrzeugen verbauten Motors.

Zwischen Trucks und Country Musik

Ob Rock, Mundart oder Schlager: Mottos locken jährlich am Freitagabend zahlreiche Fans nach Interlaken. Der Samstagabend gehört seit Jahren den amerikanischen Top-Acts. Interlaken ist stolz auf das grösste Festival seiner Art in Europa! Das legendäre Internationale Trucker & Country-Festival Interlaken öffnet vom 23. – 25. Juni 2023 seine Tore zum 28. Treffen der Trucker-, Biker-, Line Dance-, Country- und Westernfans! Zehntausende Besucher aus der ganzen Welt lassen sich dieses Spektakel nicht entgehen. Ein Wochenende der Extraklasse mit viel Musik, Line Dance, Trucks, Bikes, Shops und vielem mehr…

Jungfrau World Events GmbH

Obere Bönigstrasse 100 / Postfach
CH-3800 Matten b. Interlaken

Trucker & Country Festival

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Bringg bringt’s – Soft­ware für Planzer Home­service

Bringg bringt’s – eine innovative Software für ein tolles Liefererlebnis

Zürich, im Juli 2023

Disponenten disponieren heute meist noch manuell und nutzen digitale Strassenkarten und Routenplaner, um die Lieferungen an die Endkunden optimal auf die verschiedenen Routen ihrer Fahrerinnen und Fahrer zu verteilen. Die hohe Kunst des Disponierens besteht darin, möglichst effizient Touren mit so gut wie keinen Leerfahrten zu planen. Der Disponent muss die Routenplanung, die Fahrzeugkapazitäten und die zeitlichen Aspekte berücksichtigen, um die bestmögliche Balance zwischen Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Kraftstoffverbrauch und Umweltauswirkungen sind ebenfalls von Bedeutung.

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Mit Bringg hat Planzer Homeservice die perfekte Lösung für die letzte Meile – Liefererlebnis inklusive

Bye-bye, manuelle Routenplanung!

«Planzer Homeservice» setzt auf die Software von Bringg und verabschiedet sich dadurch von der Ära der manuellen Routenplanung. Mit Bringg haben Sie die perfekte Lösung für die letzte Meile – das Liefererlebnis inklusive. Die Online-Terminwahl, die Avisierung auf zwei Stunden genau und das Live-Tracking bis zur Ankunft. Diese Features ermöglichen es ihnen, Zeit und Energie zu sparen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Qualität der Lieferung.

«Bringg ist sozusagen eine B2B2C-Anwendung. Sie perfektioniert die Kommunikation von Anbietern, Zustellern und Empfängern.»

Heinz Wiedemeier, Leiter von Planzer Homeservice 

Zeit ist kostbar

Mit wenigen Klicks kann «Planzer Homeservice» tausende Endkunden gleichzeitig avisieren. Früher war es die Aufgabe des Dispo oder Admins. Die Effizienz des Unternehmens wird durch die automatische Auswahl der passenden Personen für die entsprechenden Lieferaufträge gesteigert. Die webbasierte Software verfügt über die handwerklichen Fähigkeiten der Fahrerinnen und Fahrer und stimmt sie mit der zu liefernden Produktgruppe ab. Für den Auftrag werden Mitarbeitende mit Sanitär-Fähigkeiten ausgewählt. Je besser die Fachkompetenz und die Erfahrung der Fachperson sind, desto effizienter wird die Heimlieferlogistik und desto besser das Liefererlebnis.

Planzer Homeservice

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Logo Design für die Planzer Werk­bank

Logo Design für die Planzer Werk­bank, dem Inno­vations­pro­gramm zur För­derung inter­ner und exter­ner Ideen

Zürich, im Juli 2022

Mit dem Innovationsprogramm Planzer Werkbank fördern wir interne und externe Ideen, um sie als kleine Alltagsverbesserungen oder bahnbrechende Innovationen zu nutzen. 

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Inno­vations­programm «Planzer Werk­bank» zur För­derung inter­ner und exter­ner Ideen

Wo ist das Problem?

Wann ist eine Idee gut, wann zündend und wann bahnbrechend? Das zu erkennen gehört zu den schwierigsten Aufgaben von Unternehmen, die mit der Zeit gehen möchten – oder ihr noch lieber eine Nasenlänge voraus sind. Für uns liegt die Zukunft alles andere als weit weg; genau genommen eine Generation, die kürzeste Planungseinheit für ein verantwortungsvolles Familienunternehmen wie unseres. Die Zukunft hält so einige Herausforderungen für uns bereit: Klimawandel, globalisierte Lieferketten, zunehmende Individualisierung, neue Marktakteure mit disruptiven Geschäftsmodellen, digitale Transformation mit E-Kommerzialisierung, bezahlbaren Technologien, verfügbaren Daten und vernetzten Einkaufsdimensionen. Vor diesem Hintergrund haben wir 2021 das Innovationsprogramm Planzer Werkbank ins Leben gerufen.

Raum für Ideen

Mit der Planzer Werkbank suchen wir neue und mutige Ansätze für Probleme, die wir heute auf dem Tisch haben oder morgen erwarten. Als kostbaren Werkstoff verwerten wir auf der Werkbank neue Ideen. Diese stammen von unseren Mitarbeitenden, von Kunden, externen Fachpersonen, wissenschaftlichen oder akademischen Institutionen. Und manchmal sogar vom Markt selbst. Alle Mitarbeitenden der Planzer-Gruppe können ihre Ideen über die Werkbank-Teams-App platzieren oder sie unserem Team einmal pro Woche im Werkbank-Raum in Dietikon vorbeibringen. Dieser Raum ist mit einer antiken Werkbank, einer weissen Wand für Skizzen und Notizen, einer Kaffeemaschine und viel Arbeitsmaterial ausgestattet. Zudem mit zwei Verantwortlichen, die sich auf Menschen und Ansätze mit Köpfchen spezialisiert haben.

«Ideen sind ein wertvoller Werkstoff, aus dem wir Lösungen schaffen und gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden unsere Zukunft gestalten.»

Björn Lindner, Leiter der Planzer Werkbank 

Prozess gibt Orientierung

Ist eine Idee bei der Werkbank eingetroffen, nehmen sie unsere beiden Ideenwerker Björn Lindner und Miguel Aires an die Hand. Sie bestücken sie mit Details und bereiten sie für eine erste Diskussion im bunt gemischten Team auf. Falls dieses zustimmt, entsteht ein Prototyp, zum Beispiel als Prozessdesign, Visualisierung oder erster Landingpage-Entwurf. Nun müssen die Spartenverantwortlichen die Idee freigeben – ein manchmal schmerzlicher Entscheid, da nicht jeder Prototyp dieses Casting meistert.

Falls doch, startet das Werkbank-Team ein Pilotprojekt, zum Beispiel in Kooperation mit ausgesuchten Mitarbeitenden, Kunden oder Geschäftspartnern. Dabei setzen wir State-of-the-Art-Software und neue Technologien ein. Mit diesen setzen wir eine Idee erstmalig um und prüfen, wie gut die angedachte Lösung zu uns oder unseren Kunden passt und welche Erfolgschancen sie bietet. Die Summe der Erkenntnisse fasst das Werkbank-Team in einem Bericht zusammen und präsentiert ihn mit einer Empfehlung der Geschäftsleitung. Erfolgt das OK von ganz oben, wird die Idee in den normalen Entwicklungsprozess überführt.

Planzer Werkbank

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Die Zu­kunft wird span­nend – und auto­nomer

Zürich, im Oktober 2021

Fahrerlose Zustellung könnte schneller Tatsache werden, als man heute vielleicht denkt. Gemeinsam mit Udelv steuern wir auf diese Vision der City-Logistik zu. Metropolen haben viel zu bieten – und viel zu tun. Verkehrschaos, Hektik, CO2-Emissionen, das sind nur einige der Herausforderungen von bevölkerungsstarken Innenstädten. Die meisten sind nicht für die Zustellung auf der letzten Meile geschaffen: die Strassen sind zu eng, das Verkehrskonzept auf Personentransport ausgerichtet, die Gesetze zu starr. Im Mittelpunkt steht das Wohlbefinden der Menschen, die in Städten leben. Doch dazu gehört auch eine effiziente Versorgung mit Nahrungsmitteln, Arzneien und allem, was der E-Commerce hergibt. Dass dieser Anspruch zu Stau, Krach, Gestank und mieser Laune führen kann, ist den meisten Stadtbegeisterten nicht bewusst. Uns schon.

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Raus aus der dicken Luft

Revolution der letzten Meile

Das Start-up aus dem Silicon Valley hat sich hohe Ziele gesteckt. Es will das Leben der Menschen, die Verkehrssicherheit und Nachhaltigkeit in der Zustellung verbessern. Dazu revolutioniert Udelv die Logistikbranche mit autonomen Lieferwagen für die Zustellung auf der letzten Meile, also bis zur Haustür oder zum Postfach. Udelv wurde 2017 in Kalifornien von Daniel Laury und Akshat Patel gegründet und hat 2018 erfolgreich die erste autonome Lieferung auf öffentlichen Strassen ermöglicht. Seitdem führt Udelv jährlich mehrere Zehntausend autonome Lieferungen für Händler in Kalifornien, Arizona und Texas durch. Bis 2028 will das ehrgeizige Jungunternehmen mehr als 35 000 autonome Elektro-Zustellfahrzeuge auf den Markt bringen.

«Mit der autonomen E-Zustellung wird ein innovativer Paketdienst wie ‹Planzer Paket› dem rasanten Wachstum von Online-Bestellungen und seiner Verpflichtung gegenüber Klima und Umwelt gerecht.»

Tobias Wessels, Chief Corporate Development Officer von Udelv 

Dranbleiben

Schon bald sollen autonome E-Lieferfahrzeuge auf vorbestimmten Shuttle-Korridoren in Schweizer Metropolen zum Einsatz kommen. Ob sich unsere Vision einer autonomen Zustellung in eine nachhaltige Wirklichkeit umsetzen lässt, erfahren Sie auf diesen und unseren weiteren digitalen Kanälen. Bleiben Sie dran, wir tun es auch.

Planzer Paket

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Sd.Kfz 181 Tiger Online-Ausstellung 2020

Herr Maybach rief zum Wettkampf im Kleinformat 35

Stuttgart (online), im September 2020

Corona hält Einzug, alle spinnen – unsere auf September 2020 geplante Veranstaltung der Modellbauaustellung muss der Massenpanik weichen und wir «finden» einen Weg, in einer Gruppe auf Instagram aus ca. 2.500 Mitgliedern eine Online-Competition unter dem Hashtag #tigercompetion35 aufzuziehen. Ich muss sagen, dass ich wirklich nicht erfreut bin über diese Neuigkeiten, da ich mich schon im Frühling auf diese Veranstaltung vorbereitet habe. Es ist etwas völlig Anderes Modelle live zu sehen, als sie zu abzulichten zu versuchen. Nun denn, es sei. Die Idee ist es, den Tiger in seinen unterschiedlichen Epochen von früh bis spät in Dioramen eigener Wahl darzustellen. Der Massstab ist 1/35 – der Klassiker eben. Von insgesamt 46 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kam ich auf Platz 7. Ich danke den Veranstaltern Tobi, Bille und Basti, dass ich teilnehmen durfte.

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Tiger 1

Tiger 2

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Das kleinste mo­bile Mo­tel der Schweiz – oder der Welt?

Das kleinste mobile Motel der Schweiz schreibt Geschichte(n)

Zürich, im Juni 2020

Das ist genau meine Kragenweide: Natur erleben, Neues entdecken, Freiheit geniessen und Träume wahr werden lassen – das alles ermöglicht das Planzer Motel. Tom Lüthi persönlich machte als erster Gast den Auftakt im «kleinsten Motel der Schweiz». Lässig sympathisch geniesst er den Lifestyle im Container auf der Sattelkupplung einer Sattelzugmaschine. Mit dem kleinsten mobilen Motel der Schweiz Trucker-Lifestyle erleben.

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Das kleinste mobile Motel in der Schweiz bringt besondere Träume ins Rollen

Auf knapp 10 m2 startet die Freiheit des Truckerlebens

Manche Menschen träumen davon, am Abend vor einer imposanten Kulisse zu Bett zu gehen oder am Morgen in einem speziellen Ambiente zu frühstücken, zum Beispiel vor dem Alpenpanorama, am See oder City downtown. Unser Planzer Motel ist da, wo besondere Träume sind. Auf knapp 10 m2 startet die Freiheit des Truckerlebens – und der Anfang jeder guten Geschichte. Zum Beispiel derjenigen von Curdin Orlik, der sich fürs nächste Schwingen vorbereitet. Oder von Nicole und Sascha, die den Sturm ihrer Beziehungen durch den Alltag fegen lassen. Oder von Klein-Lionel, dem wir gemeinsam mit der Kinderhilfe Sternschnuppe das Sternschnuppenzählen vom Cockpit aus ermöglicht haben.

Komfortable Ausstattung

Führ dir die Geschichten des Planzer-Motels am besten gleich selbst zu Gemüte.

Die Ausstattung

  • Wohnbereich
    • WC und Dusche + Tücher
    • Heizung
    • 150 Liter Frischwasser / 150 Liter Abwasser
    • Kühlschrank
    • Waschbecken
    • 2 Extra Gel-Batterien mit Vorrangschaltung
    • 2x Gasherdplatte mit Dampfabzug
    • Gewürze
    • Bialetti Kaffeekocher
    • Geschirr, Gläser, Essbesteck
    • Abfalleimer
    • Steinboden
    • Eingelassene LED Deckenleuchten
    • Ausziehbare Leiter zum erleichterten Einstieg
    • Picknick-Set
  • Schlafbereich (Fahrerkabine)
    • TV-Screen, DVD Player auf beiden Betten
    • DAB/Bluetooth-Radio
    • 2 bequeme Bettgarnituren (übereinander)
    • Champagnerkühler
    • Heizung
    • Wegfahrsperre
  • Aussenbereich
    • Camping-Tisch mit 2 Stühlen
    • Grill
    • Sonnenschirm

Planzer Motel

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Diorama-Serie Junkers JU-87 «Stuka» in 1/32

Dio­rama-Serie: «Stuka-War­tung» in drei Szena­rien in 1/32

Zürich, im Januar 2020

Als ich 2017 in Stuttgart an der langen Nacht der Museen in einem Atelier in Bad Cannstatt teilnahm, hatte ich bei meinen Exponaten stets die Papis mit ihren Söhnen, die mit grossen Augen und Rücksäcken auf mit den Bussen ankamen. Es war oftmals ein sogenanntes «Bild für Götter» – erst kamen die Papis und Kinder, dann die mit offenem Mund eintretenden Mütter. Ich wurde einmal gefragt, warum ich den Krieg so verherrliche. Uh, das war eine verdammt gute Frage, denn genau das tue ich nicht. Es ist der Bedarf, der es definiert. Man hat wesentlich seltener über alltägliche Dinge wie einen Tag zur Arbeit zu berichten, als über historische Gegegenheiten. Und das sind sehr oft Kriege und andere Szenarien, die mit einem grossen Datum gekoppelt sind. Ein völlig anderer Bereich der Dokumentation, aber auch im Bereich Hobbymodellbau ist der Eisenbahnbau.

Es stellte sich heraus, dass die Lady eine Lehrerin für Geschichte und Deutsch ist und mit ihrem Mann und ihren Kindern den Abend geniesse. Und dass ich ein überaus nettes und interessantes Gespräch über die Philosophie des Modellbaus führen konnte, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich mache so einen freundlichen Eindruck, bin selber Vater von zwei kleinen Kindern (die beide eine NERF-Knarre besitzen) und stelle den Tod so manigfalitg dar? Wie gesagt, eine verdammt gute Frage. 

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Die ausführliche Antwort zu diesem Dialog kann ich insoweit abkürzen,, dass es mir um die Darstellung des Aufwands im Vergleich zum Ertrag geht, um den verfehlten Sinn herauszukitzeln. So viel Wissen von Ingenieuren für Entwicklungen und so viel Durchhaltevermögen von Menschen, über viele Jahre in den unterschiedlichsten Situationen und Belastungen, die ein Mensch sich nur schwer vorstellen kann. Plus die Faszination, dass man es überblicken kann und es einen plastisch geschichtlich erinnert, zu reflektieren, ob der Sinn und Zweck und noch einhergehen.

Und das ist es eben

Die Idee des Diorama-Baus liegt für mich genau darin, geschichtlich-kritisch ranzugehen. Klar baue ich viele Panzer, viele Jets und Flugzeuge, die Bomben werfen und Raketen schiessen. Diese Faszination kann ich nur anderen Modellbauern nahebringen. Was ich dazu sagen kann, ist, dass die Modellbauer, die ich nun seit meinem achten Lebensjahr kennenlernen durfte, fast allesamt liebe Kerle waren und in den allermeisten Fällen noch oben drauf, intelligente und adäquate Menschen und Familienväter waren. Seit Jahren schleppe ich diese Grundidee mit in meinem Modellbaukopf herum. Ich erinnere mich an viele gute Gespräche, vor allem in den Abenden und Nächten, in denen ich auf andere Modellbauer in der weiten Polysterolwüste traf.

Warum gerade die Ju-87?

Die Ju-87 ist für mich psychologisch gesehen ein Ebenbild der TIE-Fighter in Star Wars. Ein Bomber, der im Sturzflug durch die an den Flügeln angebrachten Sirenen (die sogenannten Jericho-Trompeten – wenn man die hörte, war es oftmals das letzte, was man hörte), heult wie ein gequälter Höllenhund, jagt mir selbst beim Darübernachdenken eine leichte Gänsehaut über den Körper. Ich meine – wer um Himmels Willen erfindet so etwas?

Quelle: Wikipedia.org

Typisch für diese Maschine, die vor allem durch ihren Einsatz als Sturzkampfflugzeug (Stuka) bekannt wurde, waren die ausgeprägten Knickflügel, das starre Fahrwerk mit charakteristischer Verkleidung und der demoralisierende Heulton ihrer Sirene (Jericho-Trompete) beim Sturzangriff. Das ist auch etwas wichtiges, über diese Faszination, um die man oftmals verlegen ist, zu erklären. Wenn etwas so abschreckend ist, dann möchte ich alles darüber wissen, um es im Vorfeld erkennen zu können, was damit geplant ist. Die Sirenen hatten einen extrem negativen psychologischen Effekt auf die Menschen unter ihnen. Das Netz füllt sich mit etlichen Geschichten von Augenzeugen darüber. 

Warum der Vergleich mit den TIE-Fightern von Star Wars? Abgesehen von den Kanzeln der TIEs, die mich sehr an die Kanzel der HE-111 erinnert, der Helm von Mister Vader, der original ein Wehrmachtshelm darstellt, haben die TIEs eben speziell diesen einen Sound und den Effekt übernommen – das Kreischen beim An- und Vorbeiflug.

Was «man» weiss…

Kurzum: um der Belastung beim Sturzflug/Vertikalflug standzuhalten, waren die Tragflächen der Ju-87 abgewinkelt und relativ breit. Das Fahrwerk war starr und konnte nicht in die Flügel eingezogen werden. Unter den Tragflächen waren Sirenen (Jericho-Trompeten) montiert. Sie erzeugten das Panik auslösende Heulen.

Quelle: Wikipedia.org

Die Junkers Ju 87 war ein einmotoriger Sturzkampfbomber der Zeit des Zweiten Weltkrieges aus deutscher Produktion. Der von der Junkers Flugzeugwerk AG entwickelte Tiefdecker mit Knickflügeln, starrem Fahrgestell und zwei Mann Besatzung wurde von der deutschen Luftwaffe und den Luftstreitkräften verbündeter Länder eingesetzt. In Deutschland ist eine beschädigte Ju 87 B im Technik-Museum Sinsheim zu sehen, die 1989 bei St. Tropez aus 90 Metern Wassertiefe geborgen wurde. Ausserdem besass das Deutsche Technikmuseum Berlin zwei Ju-87-Wracks, die in der russischen Tundra gefunden worden waren. Eines wird ausgestellt, das zweite Wrack wurde an Paul Allens Flying Heritage & Combat Armor Museum (FHCAM) verkauft. 

Die Idee – in 1/32

Die Idee ist einfach und leitet sich aus verschiedenen Fakten ab. Wie ich auch im Bereich des Kommunikationsdesigns oft erwähne, gehe ich gerne logisch und pragmatisch an die Dinge ran. KISS – Keep it simple and stupid. Wir haben diese Maschinen, wir haben den Frontverlauf von 1941 bis 1943 und den Fakt, was alles an Aufwand betrieben wurde, um diese Dinger in der Luft zu halten. Ergo: Wartungsszenarien. Ich habe noch etliche Modellbausätze vorrätig, eine Maschine sogar schon fast fertig gebaut, ich habe im ähnlichen Massstab Figuren in 1/35 im Keller – es kommt, wie es kommen muss. Es werden Piloten benötigt, Wartungsmannschaften, Werkzeuge, Bäume, Sträucher und Gebüsche sowie eine Packung Natron für den künstlichen Schnee der Panther-Linie.

Konzept und Materialeinkauf

Als Bodenplatte verwende ich je eine 50 x 50 cm Styroporplatte mit 4 cm Dicke. Die Stuka ist knapp 34 cm lang und mehr als 40 cm breit – breite und lange Knickflügeln. Ich werde sie diagonal stellen, um die maximalste Passgenauigkeit herauszuholen. Eine frühe Version einer Ju-87 A oder B mit noch grosser «Schnauze» muss gebaut werden, damit es mit der Zeitepoche 1941 bis 1943 zusammenpasst. Eine späte Version G2 wäre für Frühjahr 1943 (Panther-Linie) noch zu früh. Manche «Afrika-Stukas» kamen Ende 1942 per Schiff und Bahn verschippert an die Ostfront (ich erinnere mich an die Szene im Film Stalingrad, als die Soldaten anfangs mit Sommerkleidung aus Afrika direkt an die Ostfront verlegt wurden). Ich habe noch eine fast fertig gestellte Revell 1/32er Stuka und zwei Bausätze parat – das passt wunderbar. Fahrzeuge und Figuren müssen mit dazu – ich plündere meinen Keller, erstelle meine Decals und lass sie für die drei Szenarien ausdrucken. 

  • JU 87 B Stuka

    1/32 Revell

  • JU 87 B Stuka

    1/32 Revell

  • JU 87 B Stuka

    1/32 Revell

Fokus

Es müssen drei Extremsituationen sein, um die Grösse des Frontverlaufs und des dazu gehörigen Einsatzgebietes darlegen zu können. Beginnend im Balkan-Feldzug im Sommer 1941 (europäisches Klima), weitergehend im Afrika-Feldzug im Sommer 1942 (tropisches Klima) und endend an der Panther-Linie an der Ostfront im Frühjahr 1943 (winterliches Klima). Ein Temperaturunterschied von teilweise rund 60 Grad Celsius.

  • Balkan-Feldzug

    SITUA­TION

    Wartung in europäischem Klima zu technisch idealen Bedingungen

    Weitere Bilder

  • Afrika-Feldzug

    EXTREM­SITUA­TION

    Wartung in tropischem Klima zu technisch stark veränderten Bedingungen (Sand, Hitze)

    Weitere Bilder

  • Ost­front

    EXTREM­SITUA­TION

    Wartung in Eis und Schnee zu technisch stark beschränkten Bedingungen (Öl fror ein, Maschinen waren anfällig)

    Weitere Bilder

1941

Der Balkan-Feldzug (1941)

«Im Balkan-Feldzug während des Zweiten Weltkrieges griff die deutsche Wehrmacht am 6. April 1941 das Königreich Jugoslawien und das Königreich Griechenland an und besetzte beide Länder innerhalb weniger Wochen, nachdem zuvor der Angriff des italienischen Bündnispartners auf Griechenland in einem Desaster geendet hatte. Die Invasion der Wehrmacht wurde von italienischen, bulgarischen und ungarischen Truppen unterstützt. Am 17. April kapitulierten die jugoslawischen Streitkräfte, Griechenland am 23. April. Die Kämpfe auf der Insel Kreta, wo britische Truppen gelandet waren, zogen sich jedoch bis zum 1. Juni 1941 hin.» (Quelle: Wikipedia.org)

Diorama

Bausatz: Junkers Ju-87 B – Revell 1:32

Piloten (Pilot und Co-Pilot/Heckschütze)

Flugzeug (Junkers Ju-87 B Zackentarnanstrich)

Bodenpersonal und Fahrzeuge (Henschel 33 LKW und Horch Kfz. 18)

Diorama 50 x 50 cm (auf 5 cm dicker Styrodur-Platte)

1942

Der Afrika-Feldzug (1942)

«1942 war für das kurzfristig abgesagte Unternehmen Herkules zur Einnahme der Insel Malta auf dem Kriegsschauplatz Mittelmeerraum, ebenso der Einsatz von Stukaverbänden vorgesehen, da sich vermeintlich durch den Vormarsch in Nordafrika die operative und auch die logistische Lage verbesserte. Durch die wechselnden Offensiven beider Seiten hatte sich der Afrika-Feldzug 1942 zu einem sehr schnellen Bewegungskrieg gewandelt, da sich die Wüste für weiträumige Panzeroperationen über Hunderte von Kilometern besonders eignet. Das Stuka war für den Einsatz als Sturzkampfflugzeug und Schlachtflugzeug zur Luftnahunterstützung und Panzerbekämpfung über dem Mittelmeer, in Afrika und an der Ostfront vorbehalten.» (Quelle: Wikipedia.org)

Diorama

Bausatz: Junkers Ju-87 B – Revell 1:32

Piloten (Pilot und Co-Pilot/Heckschütze)

Flugzeug (Junkers Ju-87 B Tropenanstrich)

Bodenpersonal und Fahrzeuge (VW Typ 82 Kübelwagen)

Diorama 50 x 50 cm (auf 5 cm dicker Styrodur-Platte)

1943

Die Panther-Linie 1943

«Die Panther-Stellung (oder Panther-Linie) war eine im Jahre 1943 errichtete Verteidigungslinie im Krieg gegen die Sowjetunion, die auch als «Ostwall» bekannt war. Sie verlief entlang der gesamten Ostfront und sollte den deutschen Heeresgruppen als rückwärtige Auffangstellung dienen. Sie konnte in der Kürze der Zeit jedoch nicht ausgebaut werden und bestand daher fast ausschliesslich aus Feldbefestigungen. Bis zum Sommer 1944 hatte die Rote Armee die Panther-Stellung in ihrer gesamten Länge weiträumig durchstossen.» (Quelle: Wikipedia.org)

Diorama

Bausatz: Junkers Ju-87 B – Revell 1:32

Piloten (Pilot und Co-Pilot/Heckschütze)

Bodenpersonal und Fahrzeuge (Horch Kfz. 18 und Schützenpanzerwagen Sd.Kfz. 251)

Flugzeug (Junkers Ju-87 B Winteranstrich)

Diorama 50 x 50 cm (auf 5 cm dicker Styrodur-Platte)

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Revell Miniships Serie in 1/1200

Im Kleinen ganz gross: Mini-Dioramen mit 1/1200 Schiffen von Revell

Oerlikon, im April 2019

Was hab ich mich gefreut! Ostern und Pfingsten stehen vor der Tür und dieses Jahr habe ich vor, beide grossräumig reinzulassen und mich gut mit neuen Modellen einzudecken. Das grosse «Aber» ist jedoch, sie dürfen nicht zu gross werden, denn ich habe wie alle Modellbauer grosse Platzprobleme. Die beiden 1/16 grossen Jagdflugzeuge mussten schon einen Stock tiefer verlegt werden. So etwas möchte ich auf meine späten Tage hin nicht mehr durchmachen müssen. Meine Wahl fiel deshalb wieder einmal auf Modelle von Revell – die Revell MiniShips Schlachtschiffe Scharnhorst, Bismarck, Tirpitz, Vittorio Veneto (durch das Schwesternschiff Roma), Yamato und Musashi sollen es sein. Es sind die für mich am beindruckendsten Schlachtschiffe des zweiten Weltkrieges gewesen und sind vereinzelt bis zu 263 m lang – wahre Kolosse.

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Die Idee – Mini-Dioramen in 1/1200

Ein sauber gebautes Modellschiff gehört meiner Meinung nach entweder auf oder in den Schrank oder auf eine Wasseroberfläche eines Dioramas. Ich mag Schiffsmodelle der Waterline-Series, das bedeutet, dass ab Wasserlinie des Bugs kein weiterer Rumpf mehr kommt, wie es im Original ebenfalls aussieht, wenn das Schiff auf hoher See ist. Man baut sozusagen nur, was man auch nachher sehen kann. Ich baue unheimlich gerne grosse Dioramen mit vielen Details und Figuren, die einem nicht gleich Augenkrebs verursachen. Massstäbe wie 1/100, 1/250 und kleiner sind deswegen selten in meine Modellbaufinger geraten. Jedoch tötet nicht alles, was abhärtet und ich rang mich durch, mich an die kleinsten Dioramen zu wagen, die ich bislang in meiner Modellbauzeit gebaut habe.

Konzept und Materialeinkauf

Revell ist ein weltweit agierender Hersteller und Distributeur von Plastikmodellbausätzen (Marktführer in Europa) sowie Produkten in den Segmenten ferngesteuerter Modelle und Spielware allgemein. Revell hat eigene Vertriebs- und Marketing-Organisationen in USA, UK, Frankreich, Österreich und BeNeLux und gehört seit 2018 zur QCP-Gruppe, München.

Warum ich Revell verwende?

Mit Revell und mir ist es seit meiner Kindheit eine klare Sache: wir gehören zusammen. Neben erstklassigen Modellbau-Farben bietet Revell auch eine breite Palette an Zubehör, darunter verschiedene Modellbau-Kleber wie Contacta Liquid und Contacta Liquid Spezial. Der Contacta Leim und der Contacta Professional Kleber runden das Angebot im Bereich Modellbau-Kleber ab. Ob Aqua Color oder Spray Color, die Modellbau-Farben bieten unzählige Möglichkeiten für meine Kreativität. Die hoch detaillierten Bauanleitungen bieten eine korrekte Anleitung für die Verwendung der richtigen Farbtöne für jedes Projekt. Entscheidend für Revell ist und bleibt für mich die hohe Qualität der Produkte, die sie generell anbieten.

Durch etwas Glück habe ich fast alle Modelle binnen kurzer Zeit auf ebay für Stückpreis ca. 10 Euro gefunden. Wie immer greife ich auf meinen grossen Bestand an Revell Aqua Color Farben zurück, die ich an dieser Stelle, wärmstens empfehlen kann. Gut verdünnt eignen sie sich ebenfalls für Airbrush-Lackierungen als auch lasierende Alterungstechniken hervorragend.

Warum Revell-Farben?

Revell Modellbau bietet eine breite Palette an Farben und Klebern, die für verschiedene Materialien und Anwendungen geeignet sind. Ich betreibe seit meinem achten Lebensjahr Modellbau. Anfangs noch auf Revell-Emaille-Farben und Terpentin-Verdünner ausgerüstet, habe ich seit rund 10 Jahren auf Wasserfarben und nahezu geruchslos umgerüstet. Die Aqua Color Serie bietet eine breite Palette von 88 Farbtönen, die nach Belieben mit Wasser verdünnt werden können. Die geruchsmilden und nicht brennbaren Eigenschaften machen sie für den Modellbau ideal. Die Trocknungszeit beträgt etwa zwei bis drei Stunden, und die Farbe lässt sich nach 60 Minuten überstreichen. Revell Farben mische ich nicht nur mit Wasser, sondern gebe auch eine Messerspitze an Spülmittel hinzu. Aus meinen Projekten zur Beklebung von Metalloberflächen wie bei KFZ mittels Klebefolien von Oracal weiss ich, dass man stets Spülmittel und Fensterputzmittel beim Anbringen dabei haben sollte. Das Spülmittel lässt Farben besser auftragen, mischen und abhärten.

Kleber und Leim

Als Modellbaukleber für die PTE-Teile der Bausätze kommen bei mir stets drei Spezialkleber zur Auswahl: «Faller Expert Plastik-Kleber», «Revell Contacta Professional» und «UHU Plast Spezial». Faller Expert ist zwar der meiner Meinung nach beste Kleber für den Plastikmodellbau, jedoch hat die Flasche den Nachteil, mal gerne an der Dosierungsnadel zu schnell zu verkleben. Revell und UHU sind dabei robuster. Für den späteren Wasserbau des Dioramas verwende ich ausschliesslich «UHU Holzleim Express» sowie Taschentücher. Hierzu komme ich später.

Material für die Diorama-Platten

Grundmass: ca. DIN A5 (20 cm x 15 cm). Für gewöhnlich greife ich als alter Modellbauer für die Basen auf Styrodur-Platten zurück (XPS-Hartschaum, Verwendung als Wärmedämmstoff) – sie sind stabil, robust und man kann ebenso Pflastersteinstrassen oder andere Muster hineinritzen.  In diesem Fall wählte ich allerdings, da es sich um eine spätere Wasseroberfläche handelt, eine von der Festigkeit dichtere Styropor-Platte für die Schlachtschiffe. Styropor ist etwas gröber verdichtet und dadurch weniger schwer zu verarbeiten. Die Wellen schneide ich mit einem Teppichmesser direkt aus den Platten heraus. Die «Bögen», die ich vorher aus der Platte herausgeschnitten habe, klebe ich mit Holzleim darauffolgend verkehrt herum wieder auf die Oberfläche, um einen natürlichen grossen Wellengang über des Wasserspiegels simulieren zu können. Solche Styropor-Platten erhält man im Baumarkt in unterschiedlichen Stärken (2mm, 5mm,  10mm, usw.). 

Ich habe verwendet:

  • Tesa Papierklebeband

    Verpackungs­klebeband mit Papier zum Um­man­teln der Diorama-Platte

  • UHU Holzleim Express

    Basis­kleber, später verdünnt mit Wasser, sehr schnell trock­nend (in 4 Minuten trocken)

  • Papier-Taschentücher

    In Wasser­leim (10%/90%) eingetaucht auf das Dio­rama legen und trocknen lassen

  • Grundfarben

    Für die Grun­dierung verwende ich matte Vollton­farben aus dem Bau­markt (Schwarz, Blau, Grün)

  • Feine Watte

    Mit der Polyester-Watte simuliere ich mit Wasserleim (10%/90%) die Gischt (siehe weiter unten unter «Arbeits­schritte Diorama-Base»)

  • Hochglanz-Klarlack Spray

    Hochglanz-Klar­lack auf Wasser­basis (aus Rück­sicht auf das Styro­por) für das Wasser

Diorama-Beschilderung
Quelle: Wikipedia.org

  • Schlachtschiff Bismarck

  • Schlachtschiff Tirpitz

  • Schlachtschiff Scharnhorst

  • Schlachtschiff Vittorio Veneto

  • Schlachtschiff Yamato

  • Schlachtschiff Musashi

Dann kanns losgehen

Reine Bauzeit pro Modell liegt zwischen 3 und 5 Stunden. Für das Lackieren kann man bis zu 4 Stunden pro Modell investieren.

Modellbau

Zusammenbauen der Bausätze

Über den Bau der Modellbausätze zu berichten, halte ich an dieser Stelle für übertrieben. Es sind überschaubar viele Teile, manche braucht man nicht mal zu kleben. Geschütztürme sind beweglich – Türme seitlich, Rohre auf- und abwärts. Ich empfehle vor dem Zusammenbau die Spritzlinge für eine Viertelstunde in ein Wasserbad mit etwas Spülmittel zu legen, damit sie fettfrei werden und dadurch später leichter und besser verarbeitet werden können. Zudem empfehle ich alle Teile mit einer hellgrauen Grundierung zu überziehen (Haftgrund). Das spätere Finallackieren wird dadurch kräftiger und die Farben haben einen besseren Halt.

Arbeitsschritte Diorama-Base

  • 1

    Layout auf Boden­platte festlegen – nutzen Sie für mehr Platz die Dia­gonale der Boden­fläche.

  • 2

    Stellung des Schlacht­schiffs für bessere Über­sicht  und leicht tie­feren Wellen­gang nach­zeichnen.

  • 3

    Vertiefung aus der vor­gezeich­neten Stellung des Schiffs aus der Boden­platte heraus­schneiden.

  • 4

    Späteren Wellen­gang simulieren, Teile mit Cutter heraus­schneiden und an­grenzend wieder auf­kleben.

  • 5

    Boden­platte mit Paket­klebeband (nach Wunsch) verkleben. Das Paket­klebeband wird später noch mit in Wasser­leim getauchte Taschen­tücher zu­sätz­lich ver­siegelt.

  • 6

    Erster Arbeits­schritt getan – Boden­platte mit Paket­klebe­band ver­klebt/ver­siegelt. Die Ober­flächen­struk­tur des Styro­pors ist nun nicht mehr sicht­bar.

  • 7

    Verklebte Boden­platte gross­zügig mit einem Borsten­pinsel mit Wasser­leim be­strei­chen.

  • 8

    Die ver­klebte Boden­platte nun mit ein­zelnen Taschen­tüchern belegen – je weniger Wasser man dem Leim hin­zumischt, desto mehr ziehen sich Falten in die Taschen­tücher hinein. Trocknen lassen.

  • 9

    Nach­dem die Base aus­reichend aus­getrocknet ist (wichtig), kann sie nun nach Wunsch grun­diert werden, z.B. Schwarz. Hier kann man schon leichte High­lights mit Blau setzen. Auch hier gilt wieder die Base gut aus­trocknen zu lassen (mind. 2h).

  • 10

    Beim Color­ieren hat man alle Möglich­keiten unter­schied­lichster Tech­niken, wie beispiels­weise High­lights mit helleren Farben tupfen oder Trocken­streifen ziehen (evtl. Trocken­bürsten) oder mit ver­wässerter Schwarz wieder darüber, an­schliessend die High­lights mit weisser Farbe, etc.

  • 11

    Für einen besonderen Hin­gucker sorgen die künst­lichen Wellen realisiert mit Watte, auf­gebracht mit einem Borsten­pinsel, der in Wasser­leim (10%/90%) getränkt ist. Der Wasser­leim trocknet zu 100% trans­parent aus. Danach wieder gut trocknen lassen (mind. 6h).

  • 12

    Für das richtige Finishing die Ober­flächen mit einem Hoch­glanz-Klar­lack auf Wasser­basis ver­siegeln (Schiff mit A4 Blatt abdecken z.B.). An­schliessend die vor­bereiteten Schil­der ankleben und wieder gut trocknen lassen.

Mini-Dioramen

Bismarck – 1/1200

Tirpitz – 1/1200

Scharnhorst – 1/1200

Vittorio Veneto – 1/1200

Yamato – 1/1200

Musashi – 1/1200

Lust auf Meer?

P.S.: das funktioniert natürlich auch mit U-Booten, Schnellbooten, Torpedobooten, Wasserflugzeugen, etc.

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Tom Lüthi – Saison 2019 Gewinnspiel

Tom Lüthi gibt Gas! Mein erstes Planzer-Gewinnspiel  

Dietikon, im Februar 2019

Frisch bei Planzer als ehem. Game-Designer angekommen, war einer meiner ersten Aufgaben, ein internes Game für Planzer zu entwerfen und zu realisieren. Als Testimonial und Spiel-Attraktion hatten wir grosses Glück Tom Lüthi an unserer Seite zu haben – und er machte vieles optisch einfach ansprechender. Es galt ein Key-Visual zu entwerfen, das Game und das Spielkonzept an sich, den Bewerb für das Game, sämtliche Medien, die dafür benötigt wurden, um das Ganze zu pushen und ja sogar ein ganzer Volvo LKW wurde mit dem Game Testimonial gebrandet. Zu gewinnen gab es nebst des Hauptpreises (zwei Tickets für ein Moto2-Rennen in der Saison 2020 inklusive Übernachtung in einem Hotel) 4 weitere tolle Preise rund um Tom Lüthi und den Motorrennsport.

Verwandte Themen­bereiche

Externe Links

  • 1.Preis

    1. Preis

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  • 5. Preis

    5. Preis

Tom Lüthi – Saison 2019 Gewinnspiel

Tom Lüthi wird die Saison 2019 mit dem deutschen Dynavolt Intact GP Team in der Moto2-Kategorie bestreiten. Zusammen mit den Teaminhabern Stefan Keckeisen, Wolfgang Kuhn und Jürgen Lingg (Teamchef und Technikleiter) möchte sich Tom Lüthi in der kommenden Saison zurück an die Spitze kämpfen. Gib zu jedem einzelnen seiner Races deinen Tipp ab und gewinne mit etwas Glück am Ende der Saison einen von insgesamt 5 tollen Preisen. Tom Lüthi wurde am 6. September 1986 in Oberdiessbach geboren. Im ländlichen Linden aufgewachsen wohnt er auch heute noch im selben 1’300-Seelen-Dorf im schönen Kanton Bern. 

Das Motorradfahren hat der Schweizer im Blut, dank seines Vaters, der selber bereits an regionalen Motorradrennen teilnahm. Schon früh versucht sich Tom erstmals auf einem Pocket-Bike und startete so seine Karriere, als er mit neun Jahren sein erstes Rennen bestritt. 

1. Preis

Moto2-Tickets für 2 Personen

Gewinne zwei Tickets für ein Moto2-Rennen in der Saison 2020 inklusive Übernachtung in einem Hotel.

  • Tom Lüthi Fan-Set

    2. Preis

    Gewinne ein hochwertiges dreiteiliges Set bestehend aus Softshell-Jacke, Shirt und Cap. Materialien: Baumwolle, Synthetic, Polypropylen

  • Tom Lüthi T-Shirt

    3. Preis

    Gewinne ein offizielles T-Shirt. Material: Baumwolle 90%, Synthetic/Polypropylen 10%

  • Tom Lüthi H0 Truck Modell

    4. Preis

    Gewinne ein Volvo-LKW Modell im Tom Lüthi Truck Design. Modell: Massstab 1:87, Hersteller: Herpa

  • Tom Lüthi Gymbag

    5. Preis

    Gewinne ein Volvo-LKW Modell im Tom Lüthi Truck Design. Modell: Massstab 1:87, Hersteller: Herpa

Und so funktioniert’s

  • Gewinnkonto eröffnen

    Damit du am Gewinnspiel teilnehmen und einen von insgesamt 5 Preisen gewinnen kannst, musst du ein Tom Lüthi Gewinnkonto eröffnen. Die Anmeldung ist einfach, in wenigen Schritten erstellt und selbstverständlich kostenlos. Die Registrierung sowie Teilnahme am Gewinnspiel ist ausschliesslich Mitarbeitenden der Planzer-Gruppe gestattet. Wähle bei der Registrierung die Filiale oder Tochtergesellschaft für die du arbeitest aus.

  • Tipp abgeben und teilnehmen

    Die Teilnahme am Gewinnspiel ist einfach. Gebe pro Rennen dein Tipp ab, welchen Platz Tom Lüthi in diesem Rennen belegen wird. Informiere dich am besten im Vorfeld darüber, von welcher Position Tom Lüthi in kommenden Rennen starten wird oder verfolge seinen Rennverlauf vorangegangener Rennen, um einen guten Platz schätzen zu können. So lange ein Rennen noch nicht gestartet hat, kannst du deinen Tipp noch abändern. Hat das Rennen begonnen oder ist es abgeschlossen, kannst du deinen Tipp nicht mehr ändern.

  • Gewinnen

    Um gewinnen zu können, musst du Tipps zu den Platzierungen der einzelnen Rennen von Tom Lüthi abgeben. Die Höchstpunktzahl erreichst du, wenn du genau richtig getippt hast. Je weiter du mit deinem Tipp vom Ergebnis nach oben oder unten entfernt bist, desto weniger Punkte erhälst du (+/-20 Punkte). Es wird ein internes Ranking geführt. Die Teilnehmer mit den 5 besten Punktzahlen, erhalten einen entsprechenden Preis.

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Art Director bei der Planzer Transport AG

Neue Posi­tion als Art Direc­tor für die Planzer-Gruppe

Zürich, im Januar 2019

Im Dezember 2018 bekam ich wieder einen dieser epischen Anrufe zur genau richtigen Zeit – spontan, frech und fröhlich. Jan und ich hatten uns bereits 2017 bei einem Vorstellungsgespräch kennengelernt. Leider suchte Planzer 2017 ebenso wie 2019 einen Designer, der die Position zu 100% besetzen könnte, die ich 2017 als zur Hälfte der Woche alleinerziehender Vater noch nicht erfüllen konnte.

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Autodidaktischer Design-Allrounder gesucht

Das Familienunternehmen Planzer und ich haben uns sprichwörtlich gesucht und gefunden – hier kann, will und soll ich sogar alles ausleben, was mich zu einem kreativen Menschen macht. Nach meiner Erfahrung als zum grössten Teil selbständiger Designer der letzten 25 Jahre in Agenturen und Unternehmen, fand ich im Frühjahr 2019 meinen Platz als Art-Director bei Planzer in Dietikon. Hier kann ich alle meine Vorlieben meiner Hobbies und meines Berufes vereinen. Planzer ist mit rund 5.900 Mitarbeitern eines der grössten Logistikunternehmen der Schweiz, hat einen riesen Fuhrpark und etliche Standorte in der Schweiz und der ganzen Welt. Genau mein Ding!

Mit meinem Kreativteam der MarKom stämmen wir jährlich Projekte aus nahezu allen medialen Bereichen. Beispielsweise unser vierteljährlich erscheinendes Inhouse-Magazin «Auf Achse», TV-Spots und Animationsprojekte, Broschüren, Games sowie Webseiten vieler Tochterunternehmen, Brands und Planzer selbst.

Auf Handschlag dabei

So ist  man es bei Planzer gewohnt. Und es war mir auf Anhieb symphatisch, ehrlich und direkt. Transport und Logistik – das war mir mein Leben lang schon bekannt. Mein Vater fuhr sein halbes Leben mit einem Vierzigtonner durch Europa und meine Schwester ist ausgebildete und erfahrene Speditionskauffrau aus der Logistik. Man kann durchaus sagen, dass mir viele Themen gut bekannt sind. Die Planzer Gruppe war demnach der genau richtige Pool für meine Interessengebiete und meine neue Spielwiese für meine Ideen.

Meine Primär-Aufgaben

  • Neue Webseite der Planzer Transport AG

  • Neue Webseiten der Planzer Gruppe

  • Konsolen-Game Scan Master für das Verkehrshaus Luzern

  • Entwicklung und Betreuung der Corporate Identity Print, Web und Video (TV)

planzer.ch

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